
Den Traum, eine blaue Dogge mein Eigen zu nennen, erfüllte ich mir im Jahre 1997 mit unserer fantastischen Stammhündin „Ahima von Feldheim"….Leider kam sie durch einen tragischen Unglücksfall zu mir, welchen ich kurz schildern möchte.
Wir besaßen zuvor viele Jahre die wunderbaren „Irish Setter" und ich spielte seit ich denken kann mit dem Gedanken diese Rasse zu züchten…Nun ja, wer einmal einen Jagdhund besaß, weiß wovon ich rede, wenn ich die Jagdumtriebigkeit hier nur in Ansätzen beschreiben möchte. Meine junge Setter Hündin rammte sich einen Stock beim unerwünschten Jagen im Wald in die Lunge und verendete 3 Tage später an der Sekundärinfektion in der Tierklinik….Es war grausam und ich beschloss nun endgültig von dieser Rasse, bzw. vom Jagdhund in meiner Hand Abschied zu nehmen…Ich konnte ihnen einfach nicht gerecht werden, so sehr ich sie auch liebte und im Übrigen heute noch liebe….Kurz vor dem Ableben meiner Setter Hündin sah ich im Grunewald einen gigantischen blauen Hund, nur aus der Ferne. Ich bat meinen Bekannten die Besitzer nach der Rasse zu fragen, da ich solch ein Tier zuvor noch nicht zu Gesicht bekam. Ich dachte nur, das kann doch kein „Weimaraner" sein, dafür ist der Hund zu groß…Weimaraner waren damals meine zweiten Favoriten in Punkto Hund, aber auch hier scheute ich mich vor dem enormen Jagdtrieb in meiner „Liebhaberhand"!
Nun ja, mein Bekannter kam etwas verwirrt zurück und sagte nur, verständnislos hätte man ihm gesagt: „Na, eine blaue Deutsche Dogge" sei das…, was sonst"!!!
Oh je, na man kann ja mal nachfragen, oder?! Also, die Farbe hatte es mir angetan und das elegante und äußerst grazile Erscheinungsbild dieses herrlichen Tieres. Dann saß ich in der Tierklinik zu Tode betrübt und erblickte eine Anzeige über dem Türrahmen „Blaue Doggenwelpen zu verkaufen"! Natürlich erinnerte ich mich sofort an die Begegnung im Grunewald und wie das Leben so spielt, hatte der Züchter noch eine Hündin, die "Kleinste" aus diesem Wurf, welche er eigentlich als Zuchthündin behalten wollte, sich aber letztlich dann doch dagegen entschied.
So war es besiegelt und die süße Puppe zog bei mir ein. Mein Setterrüde brachte ihr natürlich all den „Jagdfieberblödsinn" bei, jedoch verlor sich das über die Jahre und da „Ahima" erst mit 7 Jahren ihren 1. und letzten Wurf bekam, war sie eine tolle ruhige und ausgeglichene Mama, welche ihrer Tochter „Aurelia" nur „Gutes und Vernünftiges" beibrachte. Von Zuchtgedanken bin ich in 1. Linie damals gar nicht ausgegangen, aber der bedrohende Fakt, ich würde eines fernen Tages meine geliebte „Ahima", die wirklich etwas ganz Besonderes für mich war, verlieren, ohne einen Nachkommen von ihr, ließ mich diese Entscheidung treffen.
Madame Ahima war in ihrem langen Doggenleben, sie wurde fast 12 Jahre alt, nicht ein einziges Mal krank, außer natürlich kurz vor ihrem Tod.
Die Aufzucht machte solch einen Spaß und erfüllte mich ganz und gar, die kleinen „Wurschtel" aufwachsen zu sehen, ein unbeschreibliches Gefühl, so dass ich mich dem in Zukunft nicht mehr erwehren konnte und vollständig „infiziert" wurde, auch wenn es so manche schlaflose Nacht mit sich brachte…
Der erwählte Bräutigam „Thyson", mein „Traumrüde in blau" hatte zwar keine Papiere, aber er repräsentierte nach langer vergeblicher Suche genau das, was ich mir unter einer edlen und majestätischen Dogge vorstellte. Da die Gesundheit und die Qualität meiner Tiere oberste Priorität besitzen, war er es und nur er, der in Frage kam. Ich habe es nicht eine Sekunde bereut, wenn ich mir die Nachzucht anschaue, welche auf der Verbindung „Ahima und Thyson" basiert. So entstand eine Linienzucht, die durch gezielte Zuchtauswahl nun heute die Deutsche" Edeldogge" repräsentiert!!!
Leider ist es in Deutschland nicht so einfach eine „Legitimation" bzw. Anerkennung von offizieller Seite zu erhalten, da Tiere ohne „Papiere" für den VDH „wertlos" sind , auch wenn ich von verschiedenen Seiten schon unglaubliches Lob und Bewunderung erhielt, die Bürokratie macht das Unterfangen schier unmöglich und immer wieder bekomme ich zu hören," na dann holen Sie sich Zuchttiere mit den „lebenswichtigen Papieren" und fangen noch mal von vorne an"! Mit Verlaub, solch ein Schwachsinn, denn ich habe ja durch viel Mühe und Arbeit, natürlich auch ein wenig „Züchterglück" genau das Zuchtmaterial was ich benötige und immer wollte. Glauben Sie mir bitte, das ist gerade in der schwierigen Doggenzucht nicht selbstverständlich und als „Normalfall" zu betrachten. Ich wähle Verpaarungen mit athletischem, aus hundephysiologischer Sicht normalem, nicht überbautem und übertypisiertem Gebäude. Nur so haben Sie längerfristig Freude an ihrem Tier und es erfüllt trotzdem alle Kriterien einer überdurchschnittlich schönen und "auffälligen" Dogge. Also, um es auf den Punkt zu bringen….Ich könnte jetzt Registerpapiere beantragen und in 3 Generationen hätten dann auch meine Hunde volle Papiere. Bedingt durch den enormen Aufwand und Kostenfaktor würden die Welpen in Zukunft das Doppelte kosten.
Wer nur auf das Papier Wert legt, holt sich so wie so einen Welpen vom DDC oder Kydd. Wer auch mal hinter die Kulissen zu schauen gewillt ist und sich in erster Linie für das besondere und elegante Lebewesen entscheidet, ist bei mir genau richtig.
Selbstverständlich sind meine Welpen bei Abgabe mehrfach entwurmt, geimpft, gechipt, tierärztlich untersucht und mit Premium Welpenfutter, sowie ab der 5. Woche mit Frischfleisch, Pansen,Obst, Gemüse und Beiflocke liebevoll im Haus mit Anschluss zum Freilauf aufgezogen !!!
Die Elterntiere werden natürlich im Vorfeld auf ihre gesundheitliche Eignung hin untersucht .
Ich kann nur sagen, schauen Sie sich unsere Tiere in Natura und auf den vielen Bildern an. Lassen Sie sich lebenslang beraten und von mir betreuen. Entdecken Sie einen echten Lebensgefährten und Freund auf den Sie stolz sein können in Ihrem zukünftigen Welpen zu einem wirklich humanen Welpenpreis, der keinerlei Aufschluss über die tatsächliche Qualität dieser wundervollen Wesen gibt!!!
Letztlich sei bemerkt, dieser ganz persönliche Weg ist kein leichter und ein mit „Holpersteinen gepflasterter", doch nur ohne Doktrin und Auflagen ist es möglich, sich nicht von ihm zu entfernen. Trotzdem gibt es manche Stunde in der ich zweifle und denke, dass diese edlen Tiere doch wirklich ihre offizielle Anerkennung verdient hätten, dann wiederum halte ich mir die vielen glücklichen Welpenkäufer vor Augen und sage:, Ist das nicht Anerkennung genug!!!???"
Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns, unsere Tiere und unsere Zuchtphilosophie genauer kennen zu lernen
Mit lieben vierpfötigen Grüßen